Material CC-Containercover

Das Bändchengewebe wird aus hochwertigen Kunststofffasern hergestellt, und zwar aus Polyethylen (PE) oder aus Polypropylen (PP). Deswegen ist zwischen zwei Gruppen Bändchengewebe – PE-Bändchengewebe und PP-Bändchengewebe – zu unterscheiden. Geliefert wird das Bändchengewebe in der Form von Rollen aber auch als sofort einsatzfähige fertige Produkte. Aus Bändchengewebe werden in erster Linie unverzichtbare Artikel für Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe und Gärtnereien angefertigt. Hierzu zählen zum Beispiel Sandsäcke und Hochwasserschutzsäcke, Erntesäcke und Getreidesäcke, Foliensäcke, Zementsäcke, Pflanzcontainer, Abdeckungen, Bauzäune und Lkw-Planen.

Das Bändchengewebe wird als Kunststoffgewebe aus Polyethylen oder Polypropylen hergestellt. Folgende Eigenschaften zeichnen das Gewebe besonders aus: wasserdicht und wetterbeständig, reißfest und robust, wasser- und feuchtigkeitsabweisend, superstabil und langlebig. Der Hauptvorteil des PE-Bändchengewebes ist die enorme Wetterbeständigkeit, die sich in Details wie folgt anhört: frostbeständig bis -30 Grad und hitzebeständig bis +80 Grad, darüber hinaus auch gegen UV-Strahlen stabilisiert. Eingesetzt wird das Bändchengewebe daher für Erzeugnisse, die einen außerordentlich hohen Schutz bieten wie Hauben und Abdeckplanen. Die Hauptvorteile des PP-Bändchengewebes sind dagegen die hohe Reißfestigkeit und Widerstandsfähigkeit. Verwendet wird es deshalb für Artikel, die zum Aufbewahren und Transportieren von großen Mengen Schüttgut wie Getreide und Sand oder Bauschutt und Gartenabfälle genutzt werden. Für Unternehmen finden Artikel aus Bändchengewebe Verwendung auch als preiswerte Werbemittel, vor allem als Taschen. Ob bedruckt oder bestickt sind sie garantiert lebenslange Werbeträger. Leicht und sehr praktisch, einfach und schnell zusammenlegbar, waschbar und unverwüstlich sind Taschen (Einkaufstaschen, Freizeittaschen, Tragetaschen) Einer steigenden Beliebtheit bei den Konsumenten erfreuen sich vor allem aus gewebtem PP-Bändchengewebe hergestellten Tragtaschen, die als Non Woven Taschen bezeichnet werden. In vielen Formen, Größen und Designs begleiten sie Tag für Tag Tausende Shopper. Gebrauch finden die Fabrikate aus Bändchengewebe längst nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privathaushalte. Hierzu zählen vor allem Artikel zum Sichtschutz und Sonnenschutz, zum Regenschutz und Windschutz. Das Sortiment der aus PE-Bändchengewebe angefertigten Produkte umfasst beispielsweise Balkonverkleidungen und Markisen, Schutzhauben für Gartenmöbel und Schutzhüllen für Stapelstühle, Zeltüberdachungen und Vorhänge.

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Material Florasafepack

 

Polyethylen ist ein durch Polymerisation von Ethen hergestellter, teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff. Es gehört zur Gruppe der Polyolefine. Im Gegensatz zu PVC besteht Polyethylen lediglich aus Wasserstoff und Kohlenstoff. Im Idealfall kann es deshalb in der Müllverbrennung zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrennen. Seine Ökobilanz ist gut. PE verbrennt mit tropfender, heller Flamme und brennt auch weiter, wenn man die Flamme entfernt. Polyethylen besitzt eine hohe Beständigkeit gegen den Angriff von Säuren, Laugen und weiteren Chemikalien. Mit steigendem Kristallinitätsgrad steigt die Dichte. Zudem erhöht sich die mechanische und chemische Stabilität. Da die Wasseraufnahme von Polyethylen unter 0,1% liegt, schwimmt es auf Wasser. PE quillt in polaren Lösungsmitteln praktisch nicht. Sauerstoff, Kohlendioxid und Aromastoffe lässt es hingegen durch. Seine Eigenschaften lassen sich durch geeignete Copolymerisation gezielt ändern. Ein Nachteil des Polyethylens ist, dass es bei Temperaturen von über 80°C nicht einsetzbar ist. Ungefärbtes Polyethylen ist milchig-trüb und matt. Polyethylen fühlt sich wachsartig an. Aufgrund der unpolaren Oberfläche ist Polyethylen ohne geeignete Vorbehandlung (z.B. Coronarentladung oder Abflammen) nur schlecht zu bedrucken oder zu kleben. Grundsätzlich steigt die Chemikalienbeständigkeit von PE mit der Dichte. Die Dampfdurchlässigkeit ist höher als bei den meisten Kunststoffen. Durch Sonneneinstrahlung kann bei PE eine Versprödung eintreten (UV-Schaden). Meist wird Ruß als UV-Stabilisator eingesetzt. HDPE kommt als milchige Standardverpackung zum Einsatz, welcher je nach Bedarf bestimmte Additive zugegeben werden. HDPE kann aufgrund der hohen Reißfestigkeit und Stabilität in sehr dünnen Stärken produziert und verarbeitet werden. Ein HDPE ist nicht schrumpffähig, was die Anwendung einschränkt. Das Material ist jedoch extrem stabil und widerstandsfähig, was es zu einem beliebten Kunststoff macht, sofern dieser nicht als Sichtverpackung eingesetzt werden soll.

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